Am Tag drauf ist erst mal Erholung angesagt, wir fahren weiter Richtung der Fjordlandschaft im Westen und entscheiden uns für die de luxe Lösung und buchen einen Overnight-Cruise im Doubtful Sound, der morgen beginnt. Tagsüber besuchen wir noch das sehr informative Visitor-Center in Te Anau und ich radel die 30 km wieder zurück zum ersten See, wo wir morgen mit dem Boot starten werden! Große Spannung!

Es gab ein wunderschönes Abendlicht vom skurrilen Holiday Park aus (lauter alte Autos und alte Schiffe!) auf den Lake Manapouri und ebenso eine tolle Morgenstimmung mit Wolken auf halber Höhe vor den Bergen.

Wir waren 4 Paare auf dem Schiff, zwei aus Kanada, zwei aus England und zwei aus Australien, die unser Skipper Chris nach der Überfahrt über den Lake Manapouri in sein Auto einlud, um uns über den Willmot Pass zu fahren auf einer abenteuerlichen Straße, die extra für ein Wasserkraftwerk gebaut wurde. Der Blick von oben auf den Doubtful Sound war schon das erste Highlight, dem aber Schlag auf Schlag weitere folgten: Nette Begrüßung an Bord von den zwei anderen Crewmitgliedern, die sich um unser leibliches Wohl kümmerten und uns nach Zuteilung der Kabinen gleich mit einem feudalen Lunch mit Craifish (so eine Art Lobster oder Hummer) mit Salat und Toast überraschten.

Den Nachmittag verbrachten wir mit staunenden Blicken auf die steile Fjordlanschaft mit ihren vielen Wasserfällen, sind eine ganze Weile auch Kayak gefahren und haben danach unser Abendessen – Blue Cod- geangelt! Chris hat die großen Fische gleich ausgenommen, was uns das sonst seltene Glück bescherte, von 12 Albatrossen umringt zu sein, die sich auf die Fütterung mit den Fischresten freuten und uns ein großartiges Schauspiel boten! Dann gings vorbei an großen Robbenkolonien hin zu Chris seinen Craifish-Fangkörben, die sein Assistent rauszog, das Mittagessen für morgen UND das Geschenk für jeden zum Abschied, so war unser übernächstes Abendessen also auch schon gesichert!

Aber erst mal kam das leckere Abendessen an Bord mit dem Fisch-frischer geht´s ja nun wirklich nicht!- mit Gemüse und Kartoffeln und noch einer großen Schüssel Fleisch. Es war ein fröhlicher Abend, vor allem mit dem netten Paar aus Montreal haben wir uns gut verstanden und Adressen getauscht für unsere Kanada-Pläne…

Bei schönem Abendlicht haben wir dann in einer Bucht doch noch einen Liegeplatz gefunden, an Chris´ Boje hatte sich ein „Fremder“ festgemacht und schlief schon fest. Es wurde eine ruhige, aber kurze Nacht, denn am nächsten Morgen ging der Motor um 6:20 an, es gab eine kurze Dusche und ein Continental Breakfast. Die Crew richtete schon alles für die nächsten 6 Gäste, während wir völlig gebannt dem Spektakel der Delphine folgten, es waren bestimmt ca. 40 „Flipper“ um uns herum, vor und am Bug des Bootes haben sie uns am meisten begeistert!

An diesem Morgen hatten wir übrigens einen von den 200 Regentagen im Jahr im Fjord, das machte die Landschaft recht mystisch…, aber auf der Überfahrt über den See zurück, schien schon wieder die Sonne und dieser supertolle Ausflug nahm sein Ende…wieder ein geniales Highlight!

Kategorie: Allgemein

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